OV-Abend
19.30 Uhr
RLP-Aktivitätsabend 2m
18 - 20 UTC
RLP-Aktivitätsabend 70cm
18 - 20 UTC
OVV
Klaus-Peter Segieth, DL2RPS
Tel.: +49 6591 980307
Mail: dl2rps@darc.de
stellv. OVV
Volker Schnitzius, DL1WH
Tel.: +49 6592 / 7334
Mail: dl1wh@darc.de
Jeden 1. Freitag im Monat um 19.30 Uhr
145,250 MHz
438,8125 MHz
bei Dockweiler
50°14'30''N - 06°47'08''E
Loc: JO3ØJF
Ausgabe: 438,8125 MHz
Eingabe: 431,2125 MHz
Echolink-Node: 503175
Loc: JO3ØKE
Nummer 171 vergeben an:
DL8SC , Carsten
Nummer 172 vergeben an:
DL4CR , Christiane
Nummer 173 vergeben an:
DL6JWN , Dieter
Nummer 174 vergeben an:
DK9HJ , Reinhard
Nummer 175 vergeben an:
DE1DPH , Detlef
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Nachdem im vergangenen Jahr viel Arbeit in die VHF-/ UHF-Mastanlage am Portabelstandort des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) auf dem Eselsberg bei Dockweiler gesteckt wurde, zeigten sich schon wieder Unregelmäßigkeiten an den Antennen. Somit wurde zu diesem frühen Zeitpunkt im Jahr der erste Wartungstermin fällig. Siegfried Schüller (DF9WB) berichtete am vergangenen OV-Abend, dass die 2m-Gruppenantenne weit außerhalb der vorgesehenen Resonanzfrequenz lag. Im Arbeitsbereich von 144-145MHz war demnach das SWR deutlich zu hoch, sodass Funkbetrieb unmöglich ist. Um dem Fehler auf den Grund zu gehen, verabredete man sich am Samstag, den 21.04.2012, gegen 14:00 Uhr an der Mastanlage. Folgende OM's waren anwesend: Erwin (DF3WI), Siegfried (DF9WB), Haagen (DG4PB), Robert (DJ3KJ), Dieter (DK5PZ), Rolf (DK9WI), Volker (DL1WH), Stefan (DL7SDI), Gerd (DL8UE) und Hermann-Josef (SWL). Die Wetterverhältnisse waren mal wieder sehr widrig ... Regen- und Graupelschauer, sowie ein unangenehmer Wind, wechselten sich zeitweise mit kurzen Sonnenscheinphasen ab und machten das Arbeiten nicht gerade einfach. Zuerst musste der Mast heruntergekurbelt und abgekippt werden. Anschließend unterzog man die Antennen und Kabel sowie den Balun einer Sichtkontrolle. Rolf brachte dankenswerterweise ein Antennenmeßgerät mit, mit dem dann einige Messungen hinsichtlich Resonanzen und SWR-Verhältnisse anstanden. Die Antennen schienen alle OK zu sein, Übeltäter sind wohl wie so oft bei solchen Problemen Kabel und Stecker. Besonders an solchen Antennenmimiken, denn auf dem Eselsberg geht ständig Wind - mal mehr, mal weniger. Ganz zu schweigen von Nässe und Temperaturschwankungen. Somit wirken auch ständig
physikalische Kräfte am Mast. Letztendlich entschloss man sich, die vier Anschlusskabel zum Balun komplett zu erneuern, obwohl augenscheinlich nur zwei defekt waren. Dies geschieht allerdings erst in der kommenden Woche, denn bis dahin hat Volker das Material (Kabel Flex 10) besorgt und mit Hilfe von Rolf konfektioniert. Die Hauptkabel sind erst vor ein paar Jahren ausgetauscht worden und somit noch in Ordnung. Abschließend wurde der Mast wieder aufgerichtet und gesichert sowie alle Kabel im Schaltkasten verstaut. Gegen 16:00 Uhr beendeten wir auf Grund der Wetterlage den relativ kurzen Arbeitseinsatz.
Trotzdem - oder gerade auch deswegen: Dank an dieser Stelle allen Helfern für ihren Einsatz! Freizeit zu opfern an einem Samstagnachmittag bei üblen Wetterbedingungen - und das z. T. noch bei sehr weiten Anfahrtswegen, verdient Respekt und Anerkennung auf ganzer Linie! Besonderen Dank an Haagen für die Bereitstellung der "mobilen Arbeitsplattform" und an Robert - der ebenfalls mit Messmitteln ausgestattet - als Gast jederzeit herzlich Willkommen ist!
Zum 100ten Mal jährte sich der dramatische Untergang des einstmals größten, als unsinkbar geltenden Passagierschiffs der Welt - der HMS „Titanic“. In der Nacht vom 14. - 15.04.1912 rammte der damalige Stolz der britischen Reederei „White Star Line“ ca. 300 Seemeilen südöstlich von Neufundland einen Eisberg und versank in den eiskalten Fluten. Dabei kamen ungefähr 1.500 Menschen ums Leben, ca. 700 konnten - nicht zuletzt durch das Absetzen von Notfunksprüchen mittels Funkwellen - gerettet werden. In Erinnerung an dieses Unglück, was hinsichtlich der Opferzahl als die größte Katastrophe der Seefahrt bezeichnet wird, waren im Vorfeld, besonders aber auch am besagten Wochenende, weltweit viele Amateurfunk-Sonderstationen in allen Betriebsarten sende- und empfangsbereit. Dabei waren diese entweder an historischen Orten und Plätzen aufgebaut, oder sie erinnerten an bedeutende Persönlichkeiten, die direkt oder indirekt etwas mit dieser Katastrophe zu tun hatten. So war u.a. im ehemaligen Verwaltungsgebäude der „White Star Line“ oder am ehemaligen Liegeplatz der „Titanic“ im Hafen von Southampton eine Funkstation aktiv. Andererseits wurden aber auch z.B. die beiden Funker John George „Jack“ Phillips und Harold Bride der HMS „Titanic“ mit Stationen bedacht.
Volker Schnitzius (DL1WH) vom Ortsverband Vulkaneifel (K34) nahm sich an diesen beiden Tagen nichts weiter vor und verbrachte viel Zeit an der Funkstation in Daun. Mit der Gerätschaft Kenwood TS-830S, den serienmäßigen 100 Watt Sendeleistung an einer in knapp 10m Höhe aufgehängten Windom FD-4 Antenne, wurde ausschließlich auf dem 80m-, 40m- und 30m-Band Funkbetrieb in den Sendearten Telegrafie (CW) und Sprechfunk-Einseitenband (LSB) gemacht. Mein Hauptaugenmerk richtete ich dabei auf die vielen Sonderstationen. In den Tagen zuvor recherchierte ich im Internet, welche Rufzeichen zur Anwendung kommen werden. Dabei stellte ich schnell fest, dass die ursprünglich kleine Aufstellung immer länger wurde … Um nicht ganz den Überblick zu verlieren, achtete ich nur auf europäische „Special-Event-Stations (SES)“. Schlussendlich galt es, rund 24 Sonderstationen zu erreichen und ins Logbuch zu bekommen. An beiden Aktivitätstagen sollte sich jedoch herausstellen, dass noch bis dato unangekündigte Stationen dazu kamen, andere dafür aber gar nicht aktiv wurden.
Eine große Hilfe war mir wie immer das mitlaufende dx-Cluster auf meinem Smartphone, denn dort wurden viele Rufzeichen ständig gemeldet und man konnte so schnell den ein- oder anderen Haken hinter die Liste machen. Zudem war es damit recht einfach, in Abwesenheitszeiten über die Suchfunktion nachzuschauen, welche Stationen denn überhaupt schon gemeldet wurden und somit zumindest Sende- und Empfangsbetrieb machten. Nichts desto trotz war der ständige eigene Suchempfang unerlässlich und auch von sehr großem Erfolg gekrönt! Es ist immer besser, eine neu auftretende Station selbst zu finden und sie dann zu arbeiten, solange sie noch nicht von vielen Funkamateuren gleichzeitig gerufen wird oder gar im dx-Cluster selbst erscheint. Mit der oben aufgeführten Sendemimik war ich auf dem 40m-Band allerdings kaum zu schlagen. Schon seit Jahren fällt mir auf, dass die Antenne wohl in Vorzugsrichtung „Großbritannien“ hängt. Sei das pile-up noch so „dick“, die „Gegner“ mit noch so
viel Leistung am Start: ich wurde und werde immer gehört! Selbst dann, wenn die Sonderstationen äußerst leise waren - ich kam immer durch - zumindest auf der Insel … Dafür hatte ich zeitweise Probleme, an Stationen im nahegelegenen Belgien oder den Niederlanden zu kommen. Dennoch fanden auch diese Rufzeichen nach einigen Stunden, auf einem anderen Band oder am Sonntag den Weg in mein Logbuch. Allgemein konnte man feststellen, dass die pile-up’s gewaltig waren - und das ist z.T. noch untertrieben! Die üblich schlechten Begleiterscheinungen waren natürlich auch stets präsent: nicht zuhören, nur rufen, dazwischenrufen, stören, pöbeln usw. - es wird sich niemals ändern! Am Sonntag gegen 15:00 Uhr Ortszeit hatte ich dann genug vom Funken und es wurde Zeit für eine Abrechnung: von allen europäischen Sonderstationen habe ich nur eine einzige nicht erreicht (GI1ØØMGY)! Dies lag zum einen an den schlechteren Ausbreitungsbedingungen nach Nordirland, zum anderen aber auch an der etwas „merkwürdigen Arbeitsweise“ der Operator. Wenn so viele hundert Amateurfunkstationen einen anrufen, dann sollte man ab einem gewissen Zeitpunkt zumindest in den „Split-Verkehr“ übergehen und / oder nach Zahlen im Rufzeichen aufrufen, wenn man es nicht mehr anders gehandelt bekommt. Mehrfach wurde das auch freundlich von vielen Seiten der Station mitgeteilt, aber man verblieb im alten „Schema“ - und so war oft ein heilloses Chaos auf den Frequenzen zu hören. Das soll an dieser Stelle kein „Gemecker“ sein, sondern es schildert nur die Situation.
Vier der recherchierten Sonderstationen waren gar nicht aktiv, zumindest habe ich sie nicht gefunden / gearbeitet bzw. wurden sie auch nicht im dx-cluster gemeldet (GBØMGY, GB2MGY, M1ØØT und OO1ØØMGY). Etwas zweifelhaft war auch das Auftreten von GB5CQD, der zwar auf dem 40m-Band in CW zweimal kurz gemeldet wurde, jedoch auf der Frequenz von mir und anderen Stationen nicht gehört wurde. Dennoch konnte ich folgende Rufzeichen z.T. mehrfach in meinem Logbuch verewigen:
Deutschland: DM1ØØMGY - Spanien: EH3MGY - Irland: EI1MGY, EI1ØØT - England: GBØTI, GBØWSL, GB1HMGY, GB1WSL, GB2ICE, GB4MGY, GB4T, GB1ØØMGY, GB1ØØMPA, GB1ØØMUC, GB1ØØMWT, GB1ØØWSL, GR1ØØMGY - Wales: GBØHLT, GB1OOC, GB1ØØGGM - Nordirland: GI2012MGY - Belgien: ON1ØØTT, OR1ØØMGY, OT1ØØMGY - Niederlande: PC1ØØT, PA1ØØMGY, PH1ØØMGY - Schweden: SK1ØØMGY - Frankreich: TM5MGY
Dieses „hochfrequente Event“ hat wieder einmal sehr viel Spaß gemacht, obwohl viele Begleitumstände einem hier und da etwas die Lust verderben konnte. Abschließend bleibt nur noch zu hoffen, dass in einigen wenigen Monaten „die Ernte eingefahren“ werden kann - soll heißen - dass die z.T. wunderschön gestalteten QSL-Karten der Sonderstationen, versehen mit dem eigenen Rufzeichen und den Verbindungsdaten, den langen Weg über die QSL-Büros bis hin zum mir nach Daun finden werden!
Die Distriktversammlung des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC e.V.), Distrikt Rheinland-Pfalz (K), eine satzungsgemäße Zusammenkunft der Vorsitzenden und Vertreter der landesweiten Ortsverbände, fand am 25. März 2012 im pfälzischen Pirmasens statt. Am Abend zuvor trafen sich die wegen längerer Anfahrtstrecken früher angereisten Delegierten zu vorgerückter Stunde im innerstädtischen Brauhaus zu ersten gemeinsamen Gesprächen. Ein angenehmer Brauch für diejenigen, welche allzu frühe Anreisezeiten zu Versammlungsorten scheuen, die an den Randzonen des Bundeslandes liegen. Am besagten Wochenende fand zudem auch noch die Umstellung von Winter- auf Sommerzeit statt, was das frühe Aufstehen meist noch schwieriger gestaltet. Trotzdem sind diesem Angebot der von Haagen Barschdorf (DG4PB) vororganisierten Begegnung relativ wenige aus der Ferne, und wenn dann doch - fast ausschließlich aus der Eifelregion gefolgt. Anwesend waren der stellv. Distriktvorsitzende Haagen Barschdorf (DG4PB) aus Ulmen, Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) aus Daun, Hans-Jürgen Barthen (DL5DI) aus Kruft sowie Marcel Cziba (DK7UP) aus Mayen. Hinzu kamen noch der Ortsverbandsvorsitzende vom OV Pirmasens (K12) Jörg Will (DL5IAH) und eine Handvoll Funkamateure aus dem gleichen Ortsverband. Zu späterer Stunde gesellte sich dann auch noch der Distriktvorsitzende Hartmut Schäffner (DF3UX) dazu. Neben persönlichen Gesprächen (man kennt sich ja) wurde bei und nach dem leckeren Abendessen in vielerlei Richtungen rege "gefachgesimpelt".
Am darauf folgenden Sonntagmorgen trafen bis zum Versammlungsbeginn um 10:00 Uhr insgesamt 32 von 55 möglichen Ortsverbandsvorsitzenden im Ratssaal der Stadt Pirmasens ein. Auch der OVV des OV Vulkaneifel (K34), Peter Segieth (DL2RPS), hat es sich nicht nehmen lassen, trotz verletzungsbedingter Erkrankung anwesend zu sein. Während den Versammlungspausen betrieb Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) mit einem Info-Stand Personalwerbung für Teile der Bundeswehr, die sich für fernmelde-technische Spezialdienste in Rheinland-Pfalz vorzugsweise auch um junge Funkamateure als "Brötchennehmer" bemüht. Der Oberbürgermeister hatte den Sitzungssaal des Stadtrates zur Verfügung gestellt und ließ scherzend in seiner Begrüßungsrede die Option des Sitzplatztausches nach Nennung der Sitzplatzverteilung der städtischen Fraktionen offen. Nach einer beeindruckenden Vorstellung der Kommunalgeschichte in Vergangenheit und Gegenwart, nahm die Distriktversammlung im Anschluss ihren doch eher geschäftsmäßigen Verlauf. Zu Gast war auch der saarländische Distriktvorsitzende Eugen Düpré (DK8VR), der auf Anfrage glaubhaft versuchte, etwas Licht in die aktuelle und zugleich kontroverse "Ex-Geschäftsführersituation" und den Stand zur Satzungsänderung des DARC e.V. zu bringen. Interessante Referentenbeiträge füllten den Zeitrahmen. Wie Christoph Bothe (DL4YCZ) aus seinem Technikreferat berichtete, ist wohl das Thema PLC-Störungen etwas in den Hintergrund getreten - gab es doch im vergangenen Jahr in Deutschland nur eine PLC-Störmeldung ... offensichtlich haben jedoch die Meldungen über EMV-Störungen durch Plasma-TV-Geräte in exorbitantem Umfang zugenommen! Während die meisten Herstellervertretungen in Deutschland großzügige Entstör-Maßnahmen anbieten, ist der Anbieter "Samsung" mit dem größten Stör-Meldungsaufkommen völlig untätig und etwas "einsichtsresistent". Die Bundesnetzagentur hat demzufolge bereits mehrere Samsung-Plasma-Fernseher zum Leidwesen der Endkunden still gelegt. Auch die LED-Lichttechnik bereitet zunehmend Sorgen ... Störungen auf hochfrequenten Ausbreitungswegen sind die Folge unzureichender oder fehlender Normen. Hier sind Reaktionen der Politik gefordert.
Ein ausgiebiger Diskussionsrahmen ergab sich aus der Frage nach dem Sinn oder Unsinn von amateurfunkorientierten Notfunkeinrichtungen und dem Nutzungsunwillen der zuständigen Behörden und Einrichtungen. Ein heftiges hin und her der Meinungen war die Folge. Unterschiedliche föderale Gesetzgebungen und Verordnungen der Bundesländer sowie scheinbar ausreichend vorhandene, analoge wie auch zukünftig digitale Funk- und Fernmeldeeinrichtungen der BOS-Dienste, erzeugen gedämpftes Interesse an der DARC-satzungskonformen Bereitschaft der Funkamateure, sich in Abstimmung mit den Behörden einzubringen. Trotzdem gibt es in mehreren Bundesländern Staatsverträge o.ä., in denen die Mitwirkung von Funkamateuren im Schadensfall vorgesehen ist. Meist konzentrieren sich die Aktivitäten jedoch lediglich im regionalen Raum. Haupthinderungsgründe sind nach Meinung des Distriktvorsitzenden die fehlende Gesamtstruktur in Deutschland sowie die uneingeschränkte Einsatzfähigkeit im Alarmierungsfall, wofür es verschiedenste Gründe gibt. Trotzdem sollten die Notfunkbeauftragten der Ortsverbände behutsam mit den lokalen Entscheidungsträgern umgehen, und die sachkompetenten sowie technischen Vorzüge und Möglichkeiten der Funkamateure vor Ort weiterhin vorbringen.
Viele Themengebiete und Anfragen wurden in den folgenden Vorgängen bis zum Ende der Veranstaltung gegen 15:00 Uhr behandelt. Die nächste Distriktversammlung findet am 17.03.2013 im Einzugsbereich des OV Hunsrück (K28) statt. Auch für 2014 gibt es schon einen Versammlungsort: Mainz am Rhein.
Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) und Volker Schnitzius (DL1WH) waren auf Einladung des „Council of Europe Radio Amateur Club“ (CERAC) zum zweiten Mal Gast an der Clubstation des Europarates in Strasbourg. Schon in 2008 erhielt die Amateurfunkgruppe der Bundeswehr am Standort Daun (AfuGrpBWStO Daun) die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit den dortigen französischen Funkamateuren die gut ausgestattete Funkstation im Europaratsgebäude für mehrere Tage zu betreiben. Seinerzeit war eine etwas größere Abordnung vor Ort in Strasbourg, denn neben einem touristischen Teil galt es zudem, als erste offizielle Abordnung der Bundeswehr die Tätigkeiten des Amateurfunkdienstes zu vertreten. Im Anschluss wurden unter dem offiziellen Rufzeichen TP2CE mehr als 2.600 Funkverbindungen mit über 60 Ländern der Erde getätigt - siehe hier - .
Der Europarat wurde am 5. Mai 1949 gegründet und ist eine europäische und internationale Organisation sowie ein Forum für Debatten über allgemeine europäische Fragen. Seine Aufgabe besteht darin, einen engeren Zusammenschluss unter seinen momentan 47 Mitgliedsstaaten zu verwirklichen. Dies wird u. a. in der allgemeinen Zusammenarbeit der Mitglieder zur Förderung von wirtschaftlichem und sozialem Fortschritt verwirklicht. Als Medium dient hier neben den bekannten Verbreitungswegen wie Presse, Rundfunk, Fernsehen und Internet auch der Amateurfunkdienst. Gerade hier kann der europäische Gedanke, der u. a. Einheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Freiheit usw. beinhaltet, auf fruchtbaren Boden fallen. Der Amateurfunkdienst ist ein internationaler, völkerverbindender Funkdienst, den Menschen ohne Hinblick auf Unterschiede wie Herkunft und Rasse, Hautfarbe, sozialer Stand sowie politischer oder religiöser Weltanschauung nutzen.
Es gilt schon als eine besondere Auszeichnung und ist nicht selbstverständlich, die Möglichkeit zu erhalten, ein zweites Mal Gast an der Clubstation des Europarates sein zu dürfen. Denn auch hier muss eine Gleichbehandlung stattfinden, und somit steht man in „Konkurrenz“ mit einigen 100.000 Funkamateuren aus den nahezu 50 Mitgliedsstaaten und darüber hinaus. Dennoch kam Anfang des Jahres die Einladung zu einer neuerlichen gemeinsamen Funkaktivität, der beide spontan zusagten. Im Jahre 2012 begeht Europa ein Jubiläum: 40 Jahre Europäische Jugendzentren. Grund genug, dieses Ereignis auch über den Weg des Amateurfunks zu verbreiten. Nachdem im Vorhinein die Aktion in Funkerkreisen weltweit bekannt gemacht wurde, war auch dieses Mal die Sache von Erfolg gekrönt. So konnten in zwei Tagen mit dem Rufzeichen TP8CE nahezu 2.500 Funkverbindungen unter schwierigen atmosphärischen Bedingungen weltweit getätigt, und somit der europäische Gedanke erneuert und das freundschaftliche Miteinander der Völkergemeinschaft gestärkt werden.
Zurück bleiben neben vielen schönen Erinnerungen auch mehrere Gastgeschenke im Europarat. Unter anderem konnte dieses Jahr eine Wandplakette des Kommandeurs des Fernmeldeaufklärungsabschnittes 931, Herr OTL Daniels, überreicht werden. Diese fand einen repräsentativen Platz in einer Glasvitrine neben den schon in 2008 überreichten Erinnerungsgaben des Landrates des Landkreises Vulkaneifel, Herrn Onnertz sowie des Stadtbürgermeisters der Stadt Daun, Herrn Jensen. Wir danken auch an dieser Stelle noch einmal dem gesamten Team des CERAC für das rundum gelungene Wochenende und freuen uns auf ein Wiedersehen, vielleicht in naher Zukunft auch hier in der Vulkaneifel … Francois, Christian, Joel und Sergiy - merci beaucoup!
„Ideenreichtum und Engagement sind gefragt, um die Region weiterzuentwickeln und stark zu machen für die Zukunft“, so die Aussage der Organisatoren der Volksbank RheinAhrEifel eG zur vierten Runde um den „Zukunftspreis Heimat“. Nicht weniger als 128 Bewerbungen aus vielen gesellschaftlichen Ebenen der Region - im Einzugsbereich der genannten Volksbank zwischen Rhein, Ahr und Eifel - haben ihre Projektbeiträge eingesandt. Das Füllhorn des Innovationswettbewerbes war beachtlich mit wertvollen Beiträgen gefüllt. Die gesteckten Ziele der Bewerber sollten der Attraktivitätssteigerung mit positiven Auswirkungen für die Region und die Menschen, die darin leben und arbeiten, dienen.
Bereits 2010 hatte sich der Ortsverband Vulkaneifel (K34) mit in diesen Wettbewerb eingebracht. Seinerzeit ging es darum, wie der OV - mit seinen Mitteln und Möglichkeiten - im Rahmen einer Unterstützung im Notfunkbereich durch regionale Amateurfunkstellen und Amateurfunkeinrichtungen bei möglichen Großschadenslagen positiv einwirken kann. Das Kernthema der Bewerbung für 2011 bezog sich auf die vielfältigen Möglichkeiten der Funkamateure, bewusst oder auch unbewusst die Region im Rahmen der üblichen Funkverkehre und darüber hinaus mit Sonderaktivitäten bekannt zu machen. Unter anderem wird eine Delegation Dauner Funkamateure in den kommenden Wochen Gast an der Funkstation des Europarates in Strasbourg sein, um dort im Rahmen eines europäischen
Projektes Funkunterstützungsarbeit zu leisten. Viele 100.000 Funkkontakte zu Funkamateuren im In- und Ausland sind gute Referenzen für die Region und unterstreichen auf besondere Weise die Wertigkeit unserer Mitglieder als „Funkbotschafter der Vulkaneifel“. Den touristischen Vorzügen der Region mit ihren geologischen Besonderheiten, den anschaulichen Landschaftsformen sowie der Gastfreundschaft ihrer Menschen sind viele Funkkontakte gewidmet. Sie sind durchaus dazu geeignet, Lust auf vulkanische Exkursionen, Kurzbesuche und Urlaube in der Region zu erzeugen. Der Ortsverband Vulkaneifel (K34) hat seit nunmehr zwölf Jahren weltweit die so genannte „Vulkaneifel-Trophy“ ausgeschrieben, nach deren Statuten es gilt, gezielt Amateurfunkstationen in der Region Eifel zu kontaktieren. Diese hat sich mittlerweile zu einer der begehrtesten Amateurfunk-Trophäen Deutschlands entwickelt. Die „Vulkaneifel-Trophy“ verzeichnet eine beachtlich hohe Akzeptanz im europäischen Ausland und darüber hinaus. Wie im Amateurfunk üblich, so wird jede Funkverbindung mit einer QSL-Karte bestätigt, die meist wechselnde und landschaftsbezogene Motive der Vulkaneifel mit nachhaltiger Wirkung beim Betrachter erzeugen. Zu diesen und noch weiteren, hier ungenannten beispielhaften Möglichkeiten, stehen traditionell die Mitglieder des Deutschen Amateur-Radio-Clubs e.V. - Ortsverband Vulkaneifel.
Am 29. Februar 2012 fand die feierliche Verleihung des „Zukunftspreises Heimat“ im Rahmen eines Festaktes durch die stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Frau Eveline Lemke, im Großen Festsaal des Kurhauses in Bad Neuenahr statt. Leider konnte in diesem Jahr eine Abordnung unseres Ortsverbandes kurzfristig aus widrigen, persönlichen Gründen nicht an der Preisverleihung teilnehmen. Es wäre vermessen zu denken, dass wir uns bei der Vielfalt der Bewerber Hoffnung auf einen der vorderen Plätze und den damit verbundenen Preisgeldern gemacht hätten. Viel mehr freut es uns, ein Teil der Besonderheiten, die unsere Region auszeichnen, zu sein. Das soll den engagierten Funkamateuren aus dem DARC OV K34 in Zukunft auch Ansporn sein, ihren vor Jahren eingeschlagenen Weg der Symbiose Amateurfunk und Region Vulkaneifel konsequent weiter zu gehen. In Anerkennung der Teilnahme am Innovationswettbewerb hat der Vorstand der Volksbank RheinAhrEifel eG dem Ortsverband Vulkaneifel eine deutliche Spende zukommen lassen. Unser Dank gilt an dieser Stelle der Volksbank RheinAhrEifel eG für die willkommene Zuwendung!
Alljährlich steht ein wichtiger Termin in den Veranstaltungskalendern aller Vereine und Verbände - die Jahreshauptversammlung. Nicht anders beim Deutschen Amateur-Radio-Club e.V. - Ortsverband Vulkaneifel (K34). Diese war heuer auf Samstag, den 25. Februar 2012 terminiert. Gegen 14:00 Uhr waren noch nicht viele Teilnehmer im Peters Bistro in Ulmen eingetroffen. Das schöne Wetter hielt offensichtlich viele davon ab, sich mit „trockener Vereinspolitik“ zu beschäftigen. Dennoch kamen nach und nach noch Mitglieder zum Versammlungsort, sodass der stellv. OVV des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34), Volker Schnitzius (DL1WH), um 14:30 Uhr die diesjährige Jahreshauptversammlung eröffnen und letztendlich 10 stimmberechtigte Mitglieder begrüßen konnte. Das waren immerhin knapp ein Drittel aller Mitglieder, somit war man auch beschlussfähig. Der Ortsverbandsvorsitzende Klaus-Peter Segieth (DL2RPS) konnte aufgrund einer gesundheitlichen Rehabilitationsmaßnahme nicht vor Ort sein und ließ sich entschuldigen. Da in diesem Jahr keine Wahlen stattfanden, wurde die Liste mit den Tagungsordnungspunkten zügig abgearbeitet. Hierbei gaben die einzelnen Referenten jeweils ihren Bericht ab, sodass die Teilnehmer der Versammlung auf den aktuellen Stand ihres Ortsverbandes gebracht wurden. Nachdem auch die Kassenprüfer nichts einzuwenden hatten, wurde der Vorstand einstimmig für das Geschäftsjahr 2011 entlastet. Im Anschluss wurden noch offene Punkte und Fragen geklärt, sodass die Versammlung gegen 16:15 Uhr beendet war.
Auf den Tag genau vor 35 Jahren, am 12.02.1977, gründete sich im Hotel-Restaurant "Hages" in Ulmen der Ortsverband Vulkaneifel (K34). Grund genug, um in einer kleinen Feierstunde den Tag würdig und in Erinnerung zu begehen. Deshalb erging im Vorfeld eine Einladung an alle Mitglieder, sich am Sonntag, dem 12.02.2012, bei Kaffee und Kuchen in Schalkenmehren im Café "Maarblick" zwanglos zu treffen. So konnte der Vorstand gegen 14:30 Uhr erfreulicherweise insgesamt 19 Teilnehmer begrüßen. Nachdem alle durch eine warme Tasse Kaffee und ein- oder zwei Stücke Kuchen vorerst gesättigt waren, richtete OVV Peter Segieth (DL2RPS) das Wort an die versammelten Mitglieder mit Begleitungen. Er bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen, für die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren innerhalb des OV's und sprach gleichzeitig die Hoffnung aus, dass das harmonische Zusammenleben auch in Zukunft durch regelmäßige Aktivitäten gestärkt wird. Sogleich gab er das Wort an Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) weiter, der als einziges Gründungsmitglied des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) anwesend war.
Dieter reflektierte in einem etwas längeren, improvisierten Vortrag, wie es überhaupt zur Gründung dieses OV gekommen war. Zur damaligen Zeit war die Eifel noch ein ziemlich weißer Fleck was Ortsverbände betraf ... zwischen der Hauptachse Koblenz (K05) im Osten und Trier (K10) im Südwesten befand sich noch keine lokale Gruppierung. Im Norden gab es zwar den OV Ahrweiler (K01), im Nordosten den OV Andernach (K20), im Südosten und Süden der OV Hunsrück (K28) und im Nordwesten der OV Südeifel (K31) - alle Ortsverbände befanden sich jedoch entfernungsmäßig recht weit weg, waren z. T. sogar durch natürliche Hindernisse wie der Mosel nur sehr schwer erreichbar. Damalige Strassen- und Witterungsverhältnisse kamen noch erschwerend hinzu, zudem war die Mobilität noch nicht so weit vorangeschritten wie in der heutigen Zeit. Eine Neugründung war für die lokal angesiedelten Funkamateure die zwangsläufige Folge, um ein Clubleben mit regelmäßigen Veranstaltungen wie OV-Abenden zu gewährleisten. Dies geschah dann am 12. Februar 1977. Damals waren 15 Funkamateure anwesend, die den Ortsverband Vulkaneifel aus der Taufe hoben. Ein ungewöhnlicher Name, denn es war eher üblich, die Namen der Städte zu vergeben und nicht die von Landstrichen oder Regionen.
Dieter berichtete dann weiter über den Fortgang des OV Vulkaneifel sowie die Neugründungen weiterer Ortsverbände in der Region bis in die heutige Zeit. So kamen nach einigen Jahren der OV Obere Kyll (K36), Cochem (K45), Mayen (K47), Wittlich bzw. Mittelmosel (K48) und später Bitburg (K51) dazu, sodass die flächenmäßige Abdeckung in der gesamten Eifel bis zum heutigen Tage recht gut ist. Abschließend verband Dieter seinen Ausblick in die Zukunft damit, dass er hoffe, noch den 50. Gründungstag des Ortsverbandes Vulkaneifel miterleben zu dürfen - was wir ihm und uns alle wünschen.
Unter Applaus endeten die lebhaften Schilderungen von DK5PZ, denen die Anwesenden gespannt und aufmerksam gelauscht hatten. Im Anschluss gab es noch viel zu klönen, sodass sich die Gruppe erst kurz nach 17:00 Uhr endgültig auflöste und sich jeder wieder auf den Heimweg begab. So endete ein zwangloses Treffen noch vor dem Sonnenuntergang in der Vulkaneifel.
Trotz klirrend kalter Temperaturen von um die -14° Celsius trafen sich am Sonntag, dem 05.02.2012, gegen 11:00 Uhr vormittags einige mutige und unentwegte Mitglieder mit samt Begleitung zur diesjährigen Winterwanderung des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34). Eigentlich war es ja viel zu kalt, aber die Sonne schien schon lange vom blauen Himmel und so hofften die insgesamt 10 Teilnehmer, dass ihnen auf der Wanderung nicht allzu kalt werden würde … Nachdem man die Fahrzeuge auf dem kleinen Parkplatz an der Ortseinfahrt von Bermel-Fensterseifen (der Ort heißt wirklich so …) abgestellt hatte, ging es nach kurzer Wartezeit auf die insgesamt 10km lange Strecke - dem „Traumpfad Hochbermeler“. Dieser Premium Wanderweg ist erst vor wenigen Jahren entstanden, in seiner Schwierigkeit entspricht er der mittleren Kategorie und bekommt wegen seines Erlebniswertes und der schönen Landschaft eine recht hohe Punktwertung in einschlägigen Wanderführern. Aufgrund der Witterungslage war sein Schwierigkeitsgrad jedoch etwas höher, konditionell verlangte er von jedem Teilnehmer etwas mehr ab, dennoch hatten alle viel Spaß auf der Strecke.
Los ging’s im Ortsteil Fensterseifen, einem idyllisch gelegenen kleinen Eifelörtchen. Von hier aus ging es dick eingepackt auf schmalen Pfaden und Wegen durch die z. T. verschneite Landschaft bergauf und bergab. Auf freier Fläche „wärmte“ die Sonne etwas die kühlen Köpfe, doch oft ging es durch Wälder und kleine Täler - dort war es dann wieder bitterkalt. Nachdem wir das Thürelzer Bachtal erreicht hatten, wurde eine kleine Rast eingelegt. Hier wurden mitgebrachte warme Getränke sowie ein wenig Proviant verzehrt. Gestärkt ging es im Anschluss ins Kimpelbachtal und es folgte - vorbei an einer alten Köhlerhütte - ein ca. vier Kilometer langer stetiger und beschwerlicher Anstieg zum Vulkan Hochbermel. Kurz unterhalb des Gipfels angekommen, eröffnete sich von einer kleinen Aussichtsplattform an der Abbruchkante eines ehemaligen Basaltsteinbruchs ein schöner Blick über die klare Winterlandschaft der Vulkaneifel bis hin zur „Hohen Acht“. Nach kurzer Verweil ging es dann in einer Schleife wieder bergab Richtung Ausgangspunkt in Fensterseifen. Kurz nach 14:30 Uhr erreichten wir wieder unsere Fahrzeuge. Schnell wurden die Motoren und die Innenraumheizungen angeworfen, um auf dem Weg zum Centerparc Heilbachsee wieder einigermaßen aufzutauen. Dort angekommen ging es zum Kaffeetrinken und Klönen - gegen 16:00 Uhr waren dann aber wieder alle soweit zuhause.
Nach der großartigen und erfolgreichen Funkaktion in 2008 mit den französischen Funkamateuren des Europarates in Strasbourg, bekamen die Mitglieder der Amateurfunkgruppe der Bundeswehr am Standort Daun (AfuGrpBWStO Daun) erneut eine Einladung, vom 09.03. - 11.03.2012 an einer gemeinsamen Funkaktivität aus dem Europaratsgebäude in der französischen Stadt im Elsass teilzunehmen. Da aus Sicherheitsgründen nur noch zwei Besucher an solchen Aktionen teilnehmen dürfen, wird die AfuGrpBWStO Daun dort durch ihren Leiter sowie stellv. Leiter vertreten sein. Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) und Volker Schnitzius (DL1WH) vom Ortsverband Vulkaneifel (K34) werden in gewohnt professioneller Manier das Team des Europarates nach Kräften unterstützen. Als Rufzeichen kommt dieses Mal TP8CE zur Anwendung, welches in dem genannten Zeitraum permanent auf den Kurzwellenbändern in Morsetelegrafie, Sprechfunk im Einseitenbandbetrieb sowie möglicherweise auch etwas in den verschiedenen Digi-Modes präsent sein wird. QSL-Karten gehen wie immer zuverlässig über das Büro an Christian (F5LGF).
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