OV-Abend
18.30 Uhr
Wenn Sie Interesse an regelmäßigen Informationen über, oder Fragen an den Ortsverband Vulkaneifel (K34) haben, senden Sie uns bitte eine kurze Nachricht mit Betreff an:
OVV
Christian Reineke, DF4WO
Mobil: 0157 7781 4884
Mail: DF4WO
stellv. OVV
Volker Weiß, DB6YC
Mobil: 0163 2537465
Mail: DB6YC
Jeden 1. Freitag im Monat um 19.30 Uhr.
Sollte dies ein Feiertag sein, dann eine Woche später.
145,250 MHz
438,8125 MHz
bei Dockweiler
50°14'30''N-06°47'08''E
Loc: JO3ØJF
Ausgabe: 438,8125 MHz
Eingabe: 431,2125 MHz
Echolink-Node: 503175
Loc: JO3ØKE
Nummer 280 vergeben an:
DF8WU , Leo
Nummer 281 vergeben an:
ONL-5923 , Peter
Nummer 282 vergeben an:
DL2ZAT , Jürgen
Nummer 283 vergeben an:
OE3KLU , Charly
Nummer 284 vergeben an:
UA1ZZ , Avinir
In diesem Jahr wurde anlässlich des ADAC RAVENOL 24-Stundenrennens auf dem Nürburgring wieder einmal kräftig die Clubstation „DLØNBR“ aktiviert. Größtenteils war
man auf den Kurzwellenbändern aktiv und verhalf so vielen Funkamateuren zu einem interessanten Logbucheintrag. Beginn war schon am Mittwoch, zeitgleich mit dem
Adenauer Racing Day, wo sich alle Fahrzeuge mitsamt Fahrern in der nahegelegenen Stadt Adenau zu einem Auto-Korso trafen und das legendäre Langstreckenrennen in
der Eifel alljährlich seinen ersten Programmhöhepunkt hat. In den Folgetagen fanden zahlreiche Rennen, Qualifyings und weitere Veranstaltungen rund um die
legendäre Nordschleife statt, bevor das eigentliche 24h-Rennen am Samstag um 15:00 Uhr Ortszeit gestartet wurde. Es zählt nach wie vor zu einem der spektakulärsten
Rennen der Welt. In diesem Jahr starteten 161 Fahrzeuge in unterschiedlichsten Kategorien, darunter mehr als 40 GT3-Boliden von neun verschiedenen Herstellern.
Ein Feld voller internationaler Top-Piloten kämpfte 24 Stunden lang mit sich und der Rennstrecke um jede Sekunde. Darunter erstmals auch der viermalige
Formel-1-Weltmeister Max Verstappen, der sicherlich hauptverantwortlich für den Zuschauerrekord in 2026 war: offiziell nahmen 352.000 Besucher an der Veranstaltung
teil! Das sind deutlich mehr wie einst zu Michael Schumacher’s Zeiten bei der Formel 1! Die Wetterbedingungen entwickelten sich zum Wochenende hin in den
hochsommerlichen Bereich, aber auch bei den Pile-up’s auf den Funkbändern kam man mächtig ins Schwitzen. Jeder Funkkontakt wird wie immer mit einer schmucken
QSL-Karte von DLØNBR über das QSL-Büro des Deutschen Amateur-Radio-Clubs bestätigt.
Letzte Absprachen wurden noch einen Tag zuvor beim monatlichen Ortsverbandsabend des OV Vulkaneifel (K34) getroffen. Zwei Teams mit je zwei Personen wollten an der Aktivität teilnehmen. Siegfried Schüller (DF9WB) und Rolf Haferkamp (DK9WI) bauten im Shelter am Antennenstandort Eselsberg einen leistungsstarken Sender auf. Hans-Dieter Traxel (DK5PZ) und Christian Reineke (DF4WO) errichteten eine kleine Station mit Batteriestromversorgung auf dem Mäuseberg zwischen Gemündener- und Weinfelder Maar. Am Sonnabend machte sich Team „Mäuseberg“ gegen 16:00 Uhr auf den Weg. Strahlender Sonnenschein, Temperaturen von rund 20°C und Windstille bildeten ideale Bedingungen für den „Outdoor“ Betrieb. Der Aufbau - bestehend aus einem Rundstrahler und einer kleinen Richtantenne - war recht schnell erledigt. Es blieb noch genügend Zeit, einigen Besuchern, denen das Treiben unterhalb des Dronketurms nicht verborgen geblieben war, zu erklären was wir dort taten. Glockenschlag 18:00 Uhr ging's dann los. Wir hörten einen „CQ RLP“ Rufer laut und klar, aber der reagierte nicht auf unsere Antwort. Erster Verdacht: es fehlt Leistung. Dieter überprüfte den Transceiver, konnte aber nichts finden. Also wurde nach anderen Stationen gesucht. Die kamen dann auch sofort zurück. Die Bitte nach einem „ehrlichen“ Rapport wurde mit „59“ beantwortet. Der Sender war also in Ordnung. Richtig Freude kam aber nicht auf, denn auch die Verwendung der Clubrufzeichen DLØNBR und DFØRLP statt der persönlichen Rufzeichen machte uns nicht attraktiver. Die Ausbeute blieb bis zum Schluss mit nur 15 Rufzeichen im Logbuch bescheiden. Die Sonne stand gegen 20:00 Uhr Ortszeit schon tief am Horizont. Im langen Schatten der Bäume wurde es rasch kalt - also schnell abbauen und ab nach Hause.
Am ersten Mai-Wochenende habe ich (DF9PX) vom K34-Portabel-Standort auf dem Eselsberg am DARC VHF-UHF-SHF Contest teilgenommen. Die Ausbreitungsbedingungen waren
am Sonntagmorgen normal bis leicht angehoben, aber am Samstag nur sehr mäßig. Solch schlechte Bedingungen Richtung Osten habe ich zum ersten Mal erlebt, es waren z.B.
nur wenige OK und OM-Stationen zu hören und aus 9A und S5 wurden während des ganzen Wettbewerbs keine Stationen gearbeitet, obwohl einige Skeds verabredet wurden.
Aus England waren außer einer einzigen Station auch keine weiteren Stationen zu hören. Am Sonntagmorgen fanden als Entschädigung einige schöne
DX-Kontakte über
700 und 800km aus Italien Einzug ins Logbuch. Am Sonntagnachmittag hat sich die Aktivität auf 144MHz so sehr reduziert, dass ich den Contest schon zwei Stunden
vor dem offiziellen Ende abgebrochen habe. Ein verspäteter Start und die mäßigen Bedingungen zeigen sich auch im Endergebnis. Trotzdem hat es Spaß gemacht und
war wieder eine interessante Funkaktivität. Es wurden insgesamt 195 QSOs auf 144MHz, 432MHz und 1296MHz und rund 50.000 Punkte erreicht. Das endgültige Ergebnis
wird in zwei Wochen verfügbar sein.
Veranstaltungsort war das Tagungszentrum „Alter Bahnhof“ im Ort Bad Salzig, einem der zehn Ortsbezirke der Stadt Boppard am Rhein etwa 25 km südlich von Koblenz gelegen. Für den Ausrichter der Distriktversammlung, den Ortsverband Mittelrhein (K32) im Deutschen Amateur-Radio-Club (DARC e.V.), ist dieser Ort von besonderer Bedeutung, denn hier fand im Jahr 1975 im Gasthaus „Zur Traube“ die Gründungsversammlung statt. Dem vorausgegangen waren interne Streitigkeiten im damaligen Ortsverband „Koblenz-Lahnstein“ (K05). Dabei hatten sich die Fronten derart verhärtet, dass ein Miteinander nicht mehr möglich war. Begrüßt wurden die Teilnehmer von Marco Leicher (DL5ML), dem stellvertretenden Vorsitzenden des gastgebenden Ortsverbands. Er richtete beste Grüße vom Ortsverbandsvorsitzenden Arno Herz (DL1PBC) aus, der erkrankt war, aber mittlerweile wieder auf dem Weg der Genesung ist. Ebenso begrüßte er den Bürgermeister der Stadt Boppard, Herrn Jörg Haseneier, recht herzlich. Dieser richtete seinerseits Grußworte an die Versammlung und ehrte zugleich den ausrichtenden Ortsverband Mittelrhein mit einer Urkunde zum 50-jährigen Jubiläum. Er wünschte der Versammlung einen guten Verlauf.
Vertreter aus 25 Ortsverbänden des DARC Distriktes Rheinland-Pfalz (K) waren anwesend. Unter den Fehlenden befanden sich auch Ortsverbände aus der Region Eifel, Mosel und Westerwald. Unser Ortsverband war durch seinen OVV Christian Reineke (DF4WO) vertreten. Begleitet wurde er von Hans-Dieter Traxel (DK5PZ), der die Plaketten für die Teilnehmer an den Distriktaktivitäten entworfen und hergestellt hatte. Nach dem Totengedenken standen Ehrungen auf der Tagesordnung. Ein Mitglied wurde für 25-jährige Verbandstreue ausgezeichnet. Für herausragende Leistungen einzelner Gruppen oder Ortsverbände wurden geehrt: der Ortsverband Ahrweiler (K01) für seinen Einsatz bei der Aufarbeitung der Folgen der Ahrflut, die LMT-Gruppe (Let's Make Tech) für die Nachwuchsgewinnung an Schulen und der Ortsverband Mainz (K07) für seinen OV-übergreifenden Einsatz rund um den „Semaphorentag“.
Die Tätigkeitberichte der Vorstandsmitglieder und Referenten wurden ohne längere Aussprachen wohlwollend aufgenommen. Damit endete die Amtszeit des bisherigen
Vorstands. In geheimer Abstimmung wurden Hartmut Schäffner (DF3UX), als Distriktvorsitzender sowie Reinhard Wilfert (DC8WV) und Ralf Bender (DJ9XX) als seine
Stellvertreter neu gewählt. Haagen Barschdorf (DG4PB) wurde noch einmal für sein langjähriges Engagement im Distriktvorstand hoch gelobt und feierlich aus diesem
verabschiedet. Eine große Mehrheit
fand der Antrag des Ortsverbands Altenkirchen (K50) auf Umbenennung in „Raiffeisenland“. Die Beschlussvorlage des Ortsverbands
Mayen (K47) zur Änderung der Teilnahmebedingungen der Rheinland-Pfalz-Aktivitätswoche führte zu einer leidenschaftlichen Debatte und wurde in der Folge klar
abgelehnt. Die Aussprache zum dritten Antrag mit Thema „Kassenprüfer im OV“ zeigte Probleme in diesem Bereich auf Bundesebene auf und wurde schließlich vom
Antragsteller Haagen Barschdorf (DG4PB) aus dem Ortsverband RLP-ONLINE (K26) zurückgezogen.
Zum Abschluss der Veranstaltung zeigte der Ortsverband Mainz (K07) in einer Multimedia-Präsentation seine Aktivitäten. Man ist in vielen Wettbewerben aktiv und belegt dort gute Plätze. Des Weiteren wird das Vereinsleben im eigenen Vereinsheim aktiv gefördert und die Mitglieder sind umfassend über diverse Medien eingebunden.
Am Samstag, dem 21.03.2026, fanden sich ab 14:00 Uhr elf Mitglieder des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) zur satzungsgemäßen Jahreshauptversammlung im
"Golfstübchen" in Gillenfeld ein. Acht weitere Mitglieder hatten sich für ihr Fehlen vorab entschuldigt. Laut Einladung sollte die Veranstaltung um 14:30 Uhr
beginnen ... tatsächlich wurde es dann aber doch wieder etwas später,
da die Anwesenden zunächst noch mit reichlich Kaffee und Kuchen versorgt werden wollten.
Nach der Wahl von Volker Weiß (DB6YC) zum Protokollführer und dem Gedenken an unsere leider viel zu früh verstorbenen Mitglieder, wurde Manfred Heeger (DB8ES)
für seine 50-jährige Treue zum Deutschen Amateur-Radio-Club (DARC e.V.) ausgezeichnet. In einer kurzen Laudatio erinnerte der Ortsverbandsvorsitzende Christian
Reineke (DF4WO) an Manfreds langjährige Tätigkeit im Ortsverband Duisburg-Homberg (L06), den er bis zur Auflösung als OVV leitete.
Der anschließende Tätigkeitsbericht durch unseren OVV Christian Reineke (DF4WO) fiel recht kurz aus. Neben den monatlichen OV-Abenden gab es im Berichtzeitraum nur
eine weitere OV-Veranstaltung, den Glühweintreff in der Adventszeit. Das „Leuchtturmprojekt Zusammenarbeit mit den benachbarten Ortsverbänden“ entwickelte sich nicht
wie erwartet, da sich nur der Vorstand und ein weiteres OV-Mitglied beteiligten. Danach berichtete Volker Weiß (DB6YC) über den finanziellen
Verlauf des vergangenen
Jahres. Dank zusätzlicher Fördermittel kann der geplante Ausbau des Relaisstandortes „Hardt-DBØDAU“ mit einer batteriegepufferten Stromversorgung umgesetzt werden.
Siegfried Schüller (DF9WB) und Jürgen Bruhn (DK6WJ), als die mit dem Betrieb der Relaisfunkstelle „DBØDAU“ Beauftragten, führten aus, dass die Technik einschließlich
„Echolink-Anbindung“ zuverlässig arbeite. Nur ein Stromausfall sei im Berichtszeitraum bemerkt worden, der aber umgehend beseitigt werden konnte.
Volker Schnitzius (DL1WH), QSL-Manager und Manager der Vulkaneifel-Trophy, konnte nicht an der Versammlung teilnehmen. Seine vorab schriftlich verfassten Berichte wurden verlesen und ohne Nachfragen wohlwollend zur Kenntnis genommen. Für Fragen bezüglich der Internetseite „www.ov-k34.de“ stand René Weland (DL7WR) zur Verfügung. Pünktlich um 16:00 Uhr waren alle Punkte der Tagesordnung abgearbeitet und der Protokollführer konnte von seiner Pflicht entbunden werden. Wie üblich schlossen sich noch etliche Gespräche im kleinen Kreis an, bis sich die Teilnehmer dann Zug um Zug verabschiedeten.
In der CQ DL 3/2026 (S. 40) wird unter der Rubrik „Digitales“ über sogenannte „Mesh-Netzwerke“ berichtet. In dem Artikel werden die Begriffe Meshtastik und MeshCore genannt. Das Wort „Mesh“ hört man z. B. bei verwendeten Komponenten der Fa. „AVM“ (Fritzbox, Fritz-Repeater usw.), die im heimischen Internet arbeiten. Es bedeutet so viel, wie „Masche“ oder Geflecht, also Netzwerkzugangspunkte (Nodes/Knoten), die dynamisch und intelligent miteinander verbunden sind. Die in CQ DL genannten Open-Source-Datennetzwerke arbeiten per Funk mit der sogenannten „LoRa-Technologie“ im Bereich von 869 MHz. LoRa steht für Long Range und ermöglicht - möglichst stromsparend mit kleiner Leistung - Daten über große Strecken zu transportieren. Es braucht kein Internet!
Neben diesem bereits in Europa weit verbreiteten System für Jedermann, gibt es noch das „MeshCom Netzwerk“. Das arbeitet mit ähnlichen Komponenten mit der
LoRa-Technologie im Frequenzbereich von 433 MHz für lizensierte Funkamateure. Diese Technik haben wir als „Rückfallebene“ in unser Notfunksystem einer
ausgewachsenen Amateurfunkstation integriert (beschrieben hier: 11/2020 im Archiv). Darüber bauen wir mit einem am Funk interessierten Computerfachmann aus
Wallenborn/Vulkaneifel derzeit ein Jedermann-MeshCore-Netz auf, das zwischen ihm und Weidenbach schon funktioniert. Eine Erweiterung durch regionale und später
überregionale Anbindung ist in Arbeit. Solche Netzwerke bieten allen angeschlossenen Teilnehmern die Möglichkeit, ohne kommerzielle Infrastruktur (Internet)
Kontakt in Form von Textnachrichten mit einer Länge von ca. 150 Zeichen auszutauschen. Es sind sowohl Nachrichten für die Allgemeinheit (Kanal: Public - jeder
kann mitlesen) und in eingerichteten Gruppen austauschbar, als auch persönliche Nachrichten für in der Kontaktliste befindlichen einzelnen Teilnehmer
(vergleichbar mit Gruppen- und Einzelchats auf kommerziellen Plattformen wie WhatsAPP oder Signal).
Die Anschaffung der Komponenten ist besonders günstig. Das „flashen“ mit entsprechender Firm- bzw. Software wird auf vielen Internet-Plattformen gut beschrieben.
Die Amateurfunk-Version (MeshCom) ist über Hotspots ans Internet ankoppelbar und erweitert das Netz „weltweit“. Fällt das Internet aus, bleibt die Repeater-Funktion
für das lokale Netz voll erhalten. Die Jedermann-Funktion arbeitet im Wesentlichen mit einem möglichst dichtem Netz ohne Internetanbindung. Eine große Teilmenge der
Anwender sind lizensierte Funkamateure. Bei der Vorstellung der o. g. Technik auf unserem OV-Abend am 06.03.2026 wurde die sehr gute und
interessante Frage gestellt,
welchen Mehrwert diese „Funk-Spielerei“ den habe. Die klare Antwort dafür gibt es genauso wenig, wie für die Fragestellung, warum man sich überhaupt mit der
Funktechnik beschäftigt. Das mag jeder aus seinem Blickwinkel anders betrachten und bewerten. Aus unserer Sicht sind die MeshCom und MeshCore-Netze bei
Internet-Ausfall als Rückfallebene hervorragend geeignet und somit ein Baustein für den praktischen Not-Funk. In unserer parallelen Anwendung von MeshCore
als „Jedermann-Technologie“ sehen wir für Teilnehmer einen Anreiz, evtl. lizensierter Funkamateur zu werden.
Die ausführliche Geschichte dazu gibt’s als PDF-Button zum Nachlesen.
Aufgrund der großen Teilnehmerzahlen bietet ein UKW-Wettbewerb immer auch eine Möglichkeit zum Antennentest. Versuchsobjekt war dieses Mal die Duoband-Antenne YG08
aus dem Sortiment der chinesischen Firma HYS, ein verschachteltes System mit drei Elementen für das 2m-Band und weiteren fünf Elementen für das 70cm-Band, die in der
gleichen Ebene angeordnet sind. Eigentlich ein alter Hut und seit Jahren als Hoxin/Madol FOX 727 oder Moonraker YG27-35 im Handel. Die rechnerische Überprüfung der
HF-technischen Eigenschaften zeigt im 2m-Band gute Übereinstimmung mit den Herstellerangaben. Im 70cm-Band sind die Werksangaben aber zu optimistisch. Von Standort
im Gewerbegebiet „Vulkanhöhe“ konnten die Baken DBØMMO (Geiersberg/Spessart) und DBØHRS (Feldberg/Taunus) gut gehört werden. Im Contest-Betrieb wurden im 2m-Band
die bekannten leistungsstarken Stationen
in Südengland und in Tschechien problemlos erreicht. Eine zum Vergleich eingesetzte 7-Element-Yagi-Antenne brachte keine
Verbesserung. Im 70cm-Band war die Teilnehmerzahl deutlich geringer. Hier wurde die Bake PI7CIS (Scheveningen/NL) mit einer Signalstärke von S6 aufgenommen, aber
Zweiwege-Funkverbindungen in die Niederlande gelangen leider nicht. So blieb es bei Kontakten mit Stationen im Rhein-Ruhrgebiet und im Saarland sowie einer
Contest-Station in der Nähe von Prag. Das Ergebnis konnte mit der größeren 8-Element-Antenne nicht gesteigert werden.
Strahlender Sonnenschein und Temperaturen bis zu 15°C waren für den ersten Sonntag im März vorhergesagt. Doch zuerst musste die Sonne die dichten Nebelfelder auflösen. Die Fahrt nach Dillingen war also geprägt von einem Wechsel zwischen strahlendem Sonnenschein in den Höhenlagen und dichtem Nebel in den Tälern. So trafen dann im Laufe des Sonntagvormittag Volker Weiß (DB6YC), Christian Reineke (DF4WO), Hermann-Josef Weber (DO5HWU) und Helmut Münch (DO6HHM) in der Stadthalle in Dillingen ein. Sie hatten sich ohne Absprache unabhängig voneinander auf den Weg ins Saarland gemacht.
Die SAFA (Saarländische Amateurfunk Ausstellung) ist eine Mischung aus Verkaufsausstellung kommerzieller und privater Anbieter, ein Amateurfunktreffen mit Präsentationen verschiedener Interessengruppen sowie einem Vortragsprogramm. Wie können blinde Menschen komplexe und grafisch basierte Messdiagramme z.B. aus einem Vektor-Netzwerkanalysator in Echtzeit erkennen? Richard Emling (DO9RE) führte am Stand des DARC Ortsverbands Saar-Hochwald (Q21) von ihm entwickelte Lösungen vor. Neben akustischen Darstellungen wurden auch taktile Lösungen gezeigt. Faszinierend auch für Sehende, bewegten sich die Regler eines umgebauten Mischpults und bildeten so den Verlauf der Messkurven ab, der dann einfach ertastet werden konnte.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen mit Erbsensuppe und Würstchen ging es zum Ausklang noch in den Vortragsraum. Ralf Schmidt (DO1RLF) sprach zum Thema „Mysterium Digitalfunk BOS". Er vermittelte einen Überblick über den Digitalfunk BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben). Was ist das? Wer nutzt und wie funktioniert der Digitalfunk BOS. Am Ende stand die Erkenntnis, dass mit Einführung des Digitalfunks allen BOS-Kräften ein einheitliches Kommunikationsnetz zur Verfügung steht, das flexibel an die jeweilige Einsatzlage angepasst werden kann. Inkompatibilitäten wurden beseitigt. Der Einsatz von Funkamateuren zur Koordination der Hilfskräfte untereinander wie im Schneewinter 1978/79 ist nicht mehr erforderlich. Einen Einblick ins geschäftige Treiben und ein Interview mit DO9RE zeigt das 12-minütige Video auf dem YouTube Kanal „Volmetwacht".
Nicht ist so beständig wie der Wandel (Heraklit - griechischer Philosoph). Diese Weisheit des Heraklit hat auch heute noch Bestand. Funkamateure wissen das nur zu gut, denn die Ausbreitungsbedingungen der Kurzwellen in der Erdatmosphäre sind täglichen und jahreszeitlichen Veränderungen sowie einem wandelnden Sonnenfleckenzyklus unterworfen, dessen Ursprung noch niemand kennt. Dazu kommen verschiedene, nicht vorhersehbare Änderungen in der Lufthülle unserer Erde, die oft erstaunliche Reichweiten der Ultrakurzwellen erlauben. Sie zu erkennen und zu nutzen ist einer der Reize des Amateurfunks. Veränderungen bringen auch unser Vereinsleben mit sich. So treffen wir uns nun auch in der kalten Jahreszeit im „Golfstübchen“ in Gillenfeld. Befürchtungen hinsichtlich Heizung oder Platzangebot haben sich als unbegründet erwiesen. An dieser Stelle möchten wir uns bei Yvonne Weland, der Pächterin des Golfstübchens bedanken, dass sie sich bereit erklärt hat, uns auch im Winter zu bewirten.
Der Vorstand des Ortsverbandes Vulkaneifel (K34) hofft auf eine rege Teilnahme an den OV-Abenden im Jahr 2026.
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